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DRK-Landesverband Sachsen e.V.
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j.weiss
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Ausführungsbestimmungen für Lehrgänge und Prüfungen im RettungsschwimmenLehrgänge zur Vorbereitung auf Prüfungen für ein Deutsches Rettungsschwimmabzeichen

Abnahme derselben sowie deren Beurkundung dürfen im Deutschen Roten Kreuz nur durch Ausbilder Rettungsschwimmen erfolgen, die folgende Bedingungen erfüllen:

  • Gültiger Lehrschein R der DRK - Wasserwacht gemäß APV-R 5.1.8.1,
  • Zugehörigkeit zur DRK – Wasserwacht gemäß Ordnung der Wasserwacht, Teil I, § 4 Diesbezüglicher Auftrag der zuständigen Gliederung der Wasserwacht.

Alle Prüfungen müssen in mindestens 1,80 m tiefem Wasser durchgeführt werden.

Das Mindestalter zum Erwerb (Ausbildung und Prüfung) eines Rettungsschwimmer-Abzeichens beträgt:

  • Bronze - 12 Jahre
  • Silber - 15 Jahre
  • Gold - 16 Jahre

Die Prüfungen zu den Deutschen Rettungsschwimmabzeichen des DRK- Silber und Gold müssen in dieser Reihenfolge abgelegt werden. Eine Prüfung muss abgeschlossen sein, bevor der Bewerber an einem Lehrgang für die nächst höhere Stufe teilnehmen darf.
Vor Beginn des Lehrgangs zum Deutschen Rettungsschwimmabzeichen des DRK - Gold - muss eine Bescheinigung über die Sporttauglichkeit vorgelegt werden, die nicht älter als ein Jahr sein darf.
Die Prüfung für die Deutschen Rettungsschwimmabzeichen – Bronze, Silber oder Gold - können jährlich wiederholt werden. Nach jeder 5. Wiederholung wird es mit der entsprechenden Zahl (5, 10, usw.) verliehen. Bei den Wiederholungsprüfungen entfällt die Teilnahme am entsprechenden Lehrgang. Bei Schwächen in den Wiederholungsprüfungen kann die jeweilige Bedingung nur einmal wiederholt werden.

Die praktischen Fertigkeiten sind während des vorbereitenden Lehrgangs gründlich zu üben, damit sie bei der Prüfungsabnahme einwandfrei beherrscht werden. Die notwendige Theorie ist auf der Grundlage der DRKLehrmaterialien (jeweils neueste Auflage) in verständlicher Form zu unterrichten.
Bei Übungen mit Bekleidung sind Jacke und lange Hose (Köperanzug) zu verwenden. Verliert ein Prüfling während des Entkleidens ein Kleidungsstück, so ist dieses durch Tauchen wiederzuholen.
Beim Entkleiden nach dem Kleiderschwimmen sind das Festhalten am Beckenrand oder andere Hilfen nicht gestattet. - Beim Abtauchen fußwärts muss die geforderte Tiefe mit den Füßen zuerst erreicht werden.

Bei Prüfungen der Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) sind die jeweils gültigen Ausbildungsrichtlinien zugrunde zu legen. Wichtig ist die einwandfreie praktische Vorführung der HLW über eine Zeit von 3 Minuten an einem handelsüblichen HLW - Übungsmodell.

Es sind ferner anatomische und physiologische Grundlagen von Atmung und Blutkreislauf sowie Kenntnisse über Aufbau und Funktion einfacher Beatmungsgeräte zu verlangen.

Die im DRK-Lehrmaterial (neueste Auflage) beschriebenen Befreiungs- und Rettungsgriffe (Transport-, Schlepp-, Hebe- und Tragegriffe) sind gründlich zu üben und in der Prüfung zu verlangen, andere Griffe sind nicht gestattet.
Die Griffe müssen sicher beherrscht und über die vorgeschriebene Strecke einwandfrei vorgeführt werden. - Beim Schleppen muss das Gesicht des Verunglückten über Wasser sein; der Geschleppte darf nicht mithelfen.

Die Befreiungsgriffe sind bei der Prüfung vom Prüfer selbst oder einem Beauftragten, jedoch nicht von den Prüflingen untereinander (etwa als Partnerübung), im Wasser abzunehmen. Dabei ist auf die exakte Durchführung der Befreiung zu achten. Jede Befreiung aus einer Umklammerung, die mit Hilfe eines Armhebels gelöst wird, endet in dem Standard-Fesselschleppgriff.

Die Vermittlung und der Nachweis der Kenntnisse zur Vermeidung von Umklammerungen haben gemäß DRK Lehrmaterial (neueste Auflage) zu erfolgen. In der Ausbildung sind neben der vorrangigen Betonung der Vermeidung von Umklammerungen auch die Befreiung aus Halswürgegriff und Halsumklammerung von vorn zu üben. - Der Ausbildung und Prüfung an Hilfsmitteln zur Wiederbelebung sind die in den offiziellen Lehrunterlagen, neueste Auflage, beschriebenen Geräte zugrunde zu legen.

Bei den Prüfungen „Hilfe bei Bade-, Boots- und Eisunfällen“, „Rettungsgeräte" sowie „Aufgaben und Organisation der Wasserrettungsorganisationen" ist das zu verlangen, was das DRK-Lehrmaterial aussagt.

Wenn es die örtlichen Verhältnisse erfordern, sind Erweiterungen dieser Stoffgebiete in Theorie und Praxis zu behandeln (z.B. Gezeiten, Brandung, Strömung).

Die für das DRSA-Silber erforderliche Erste-Hilfe-Ausbildung im Umfang von mindestens 8 Doppelstunden (Grundausbildung) darf zu Beginn der Rettungsschwimmer-Prüfung nicht länger als 3 Jahre zurückliegen. Bei einer länger zurückliegenden Grundausbildung muss die EH-Ausbildung durch ein Erste-Hilfe-Training von mindestens 4 Doppelstunden, das nicht länger als 2 Jahre zurückliegt, ergänzt worden sein. Diese EH - Ausbildung kann bei jeder ausbildungsberechtigten Organisation erworben werden.

Es ist möglich, die erforderliche EH - Ausbildung mit dem jeweiligen DRSALehrgang zu kombinieren. Die in den Prüfungen zum DRSA nachzuweisenden Kenntnisse in der Ersten Hilfe beziehen sich vorwiegend auf Unfälle, die sich im oder am Wasser ereignen können, insbesondere Sofortmaßnahmen bei Schnittverletzungen, Knochenbrüchen, Insektenstichen, Hitze- und Kälteschäden, Bewusstlosigkeit, Atem- und Kreislaufstillstand.

Falls sich bestimmte Prüfungsteile nicht im heimischen Bereich abnehmen lassen, können diese auch an einem geeigneten Ort in einem Nachbarbereich abgenommen werden.

Ein Lehrgang zur Vorbereitung auf eine Rettungsschwimmer-Prüfung umfasst jeweils mindestens 16 Stunden Ausbildung in Theorie und Praxis (ohne Erste Hilfe und die Prüfung); die anschließende Prüfung muss innerhalb von drei Monaten nach deren Beginn abgeschlossen sein.

Die Nummerierung der Rettungsschwimmurkunden wird innerhalb der DRKWasserwacht einheitlich vorgenommen. Die Registrierung erfolgt nach Kalenderjahren. Zusätzlich zur Bezeichnung des Landesverbandes mit Buchstaben werden die Kreisverbände innerhalb eines Landesverbandes durchnummeriert. Es folgt die Jahresangabe der Ausstellung der Urkunde. Der laufenden Nummer wird die Bezeichnung der Abzeichenfarbe und bei den Lehrschein

Bedingungen
Eisrettung